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02.02.2006, Pressemitteilung

Erste Offshore Turbine in Deutschland errichtet

Hamburg - Deutschland hat seine erste Windenergieanlage im Wasser. Rund 500 Meter vor der Kaimauer des Rostocker Überseehafens installierte die Nordex AG ihre N90/2500 offshore.

Geplant hat dieses Projekt die WIND-projekt GmbH aus Börgerende. Bei der Realisierung des Vorhabens haben beide Unternehmen eng mit regionalen Partnern zusammengearbeitet, die sich seit Jahren gemeinsam mit der Stadt- und Landesregierung für den Aufbau von Wirtschaftsstrukturen für das zukünftige Offshoregeschäft in Rostock einsetzen. „Das Projekt im Breitling ist ein Testfall für weitere von uns geplante Windparks in der Ostsee“, so Carlo Schmidt, Geschäftsführer von WIND-projekt.

 

Bereits im Herbst 2005 wurde die Spundwand für das Fundament in einer Wassertiefe von rund 2 Metern gegründet. Die Standfläche für die Turbine beträgt im Durchmesser 18 Meter. Insgesamt wurden für das Fundament 550 Tonnen Sand, 500 Tonnen Beton und 100 Tonnen Stahl verbaut. Die Errichtung der 125 Meter hohen Turbine erfolgte von zwei Pontons mit 1.750 bzw. 900 qm Fläche.

 

Für Nordex war dies schon die zweite Offshore-Errichtung. Bereits im Sommer 2003 hat das Unternehmen vor der dänischen Hafenstadt Frederikshavn eine N90 im Kattegatt installiert. „Hier haben wir sehr viel Erfahrungen gesammelt und unsere Anlage so weit optimiert, dass sie im zweiten Betriebsjahr die höchsten Energieerträge im Testpark erzielt hat“, so Thomas Richterich, Vorstandsvorsitzender der Nordex AG. Die jetzt bei Rostock errichtete Turbine ist eine in zahlreichen Detaillösungen optimierte Maschine, die über eine Nennleistung von 2500 Kilowatt und einen Rotor-durchmesser von 90 Metern verfügt. Damit übertrifft die N90 die Spannweite des neuen Superjets A380 von Airbus um rund 10 Meter.

 

Im nächsten Schritt will das Rostocker Konsortium vor der Halbinsel Darss den Offshore-Windpark „Baltic 1“ bauen. Der ebenfalls von WIND-projekt geplante Park soll rund 54 Megawatt groß sein und teilweise aus Nordex Turbinen entstehen.

 

„Mit dieser Windenergieanlage bekommt die Hansestadt ein neues Wahrzeichen“, sagte Landeswirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet. „Ich freue mich, dass diese Anlage von heimischen Unternehmen geplant, gebaut, errichtet und betrieben wird. Die Realisierung der Offshore-Windparkprojekte in der Ostsee ist dabei eine entscheidende Voraussetzung für die positive Entwicklung der Offshore-Industrie. Die Referenzprojekte sind Voraussetzung für internationale Geschäfte. Und sie sichern hiesigen Unternehmen ein Know-how-Vorsprung."


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