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01.11.2007, Pressemitteilung

Nordex China setzt auf Expansion

50 Mio. Euro für den Ausbau der chinesischen Werke geplant

Shanghai, 1. November 2007. Die Nordex Gruppe, einer der führenden Hersteller von Windenergieanlagen, will rund 50 Mio. Euro in seine chinesischen Werke investieren und die Produktionskapazitäten damit bis zum Jahr 2011 etwa vervierfachen, sagte Vorstandschef Thomas Richterich heute auf einer Pressekonferenz.

 

Die Jahreskapazität von Nordex China soll von heute 225 MW auf rund 800 MW steigen. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um den Marktanteil des Unternehmens in China von 3 Prozent im Jahr 2006 wie geplant auf 15 Prozent in 2011 auszubauen. Im gleichen Zeitraum soll die Zahl der Mitarbeiter in China von 300 auf rund 1.600 steigen.

 

Nordex war der erste Hersteller von Windenergieanlagen mit einer Produktion in China. Richterich: „Diese langjährige Erfahrung verschafft uns eine gute Basis, das Geschäft in der Region auszubauen. Der Wettbewerb in China ist hart, aber einen Marktanteil von 15 Prozent trauen wir uns bis 2011 schon zu. Gleichzeitig soll Nordex China aber auch unser Brückenkopf für das Geschäft in ganz Asien sein“.  

 

Als Schlüsseltechnologie fertigt Nordex 100 Prozent seiner Rotorblätter für China selbst. Weitere Kernkomponenten werden mit chinesischen Partnerfirmen entwickelt und dort bezogen. Richterich beschreibt das als eine Lösung zum beiderseitigen Vorteil: Nordex kann seine Kosten durch einen geringeren Logistikaufwand senken, die lokalen Partner profitieren vom Know-how der Deutschen.  

 

In China setzt Nordex auf die steigende Nachfrage von Energieversorgern, die Lieferanten für große Windparks suchen. Da seien Turbinen der oberen Leistungsklasse gefragt. Wie etwa die 1,5 MW-Turbine, die Nordex in China fertigt. Pluspunkt für Nordex: Die Anlage ist weltweit schon an rund 500 Standorten errichtet worden und damit umfangreich erprobt.  

 

Richterich: „Zuverlässigkeit der Technik ist in China ein zunehmend wichtiges Thema. Denn der Hunger nach Strom ist enorm. Natürlich geht es in China auch darum Wertschöpfung und Know-how ins Land zu bringen, deshalb ist der geplante Ausbau der Werke so wichtig“.  

 

Ein neues Management der Landesgesellschaft um Wolfgang Jussen (Operations) und Kenneth Johst (Vertrieb) soll die Geschäfte in der Volksrepublik weiter ankurbeln. Beide Manager wissen, was sie erwartet. Johst hat über Jahre den Vertrieb eines führenden Wettbewerbers in China geleitet. Auch für Jussen ist China kein Neuland. Seit 1998 ist er hier in leitenden Positionen unter anderem im konventionellen Kraftwerksbau aktiv.  

 

„China wird sich zum zweitgrößten Markt unserer Industrie entwickeln, deshalb müssen wir unsere Organisation im Land verstärken“, erläutert Richterich diesen Schritt.  

 

Neben der enormen Nachfrage für Strom wächst auch der Bedarf für eine saubere Energieerzeugung in Asien. Hier ist Windenergie eine der wichtigsten Quellen. So vermeidet eine Megawattstunde Strom aus Wind die Emission von rund einer Tonne Klimagifte, die bei der Verstromung von Kohlekraft entstehen würden.  

 


Ansprechpartner: Ralf Peters Felix Losada
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