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20.01.2006, Pressemitteilung

Nordex setzt sich wieder in Schottland durch

Auftragsvolumen rund 44 Mio. Euro / 17 Großturbinen

Hamburg - Die Nordex AG hat nach Abschluss ihrer Rekapitalisierung wieder Aufträge aus Großbritannien gewonnen. Für seinen Kunden Falck Renewables wird das Unternehmen den Windpark Earlsburn realisieren, der insgesamt aus 15 Großturbinen der Baureihe N80/2500 kW bestehen soll. Inklusive Straßenbau, Fundamente und Verkabelung beläuft sich das Auftragsvolumen auf rund 38 Mio. Euro. Zudem wird Nordex einen kleineren Windpark im Auftragswert von rund 6 Mio. Euro für den britischen Energieversorger npower renewables, eine Tochtergesellschaft der deutschen RWE, errichten. Auch im Windpark „Burger Hill“ installiert das Unternehmen Turbinen der Baurreihe N80/2500 kW.

 

Burger Hill entsteht bei Kirkwall auf den Orkney Islands. Dieser Standort zeichnet sich durch eine mittlere Windgeschwindigkeiten von über 10 m/s aus. Der erwartete Jahresenergieertrag der bei-den Windenergieanlagen soll etwa 20 Mio. Kilowattstunden betra-gen. „Bereits mit unserer ersten Installation auf der Insel haben wir deutlich höhere Erträge erzielt als an den meisten Standorten auf dem Festland. Das raue Klima verlangt aber auch besonders ro-buste Maschinen, wie unsere N80“, so Thomas Richterich, Vor-standsvorsitzender der Nordex AG.

 

Das Projekt Earlsburn wird in einem offenen Hochmoor bei Stir-ling, nördlich von Glasgow, errichtet. Am Standort herrschen gute Windverhältnisse, was ausschlaggebend war für die Auswahl der nach GL1 (Starkwind) zertifizierten Nordex N80. Die Turbinen sollen mehr als 21.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen können. Das entspricht etwa 50 Prozent der im Stirling County le-benden Bevölkerung. Zudem soll der Windpark pro Jahr rund 85.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.

 

Ein weiterer Vorteil für die Region ist die Vergabe von Unterauf-trägen im Volumen von rund 10 Mio. Euro an lokale Unternehmen. Zudem gilt das Projekt als ein weiterer Meilenstein, die Energiew-ende in Schottland zu erreichen. Bis zum Jahr 2010 soll der Anteil des regenerativen Stroms im schottischen Netz auf 18 Prozent steigen, bis zum Jahr 2020 sollen es sogar 40 Prozent sein.

 

Schottland ist einer der Hauptmärkte von Falck Renewables Ltd. Das in London ansässige Tochterunternehmen der italienischen Falck Gruppe baut derzeit mit Partnern ein Portfolio von Wind-parks in Europa auf. Allein in Schottland befinden sich Projekte im Volumen von 300 MW in Planung.

 

Richterich: „Für Nordex sind diese Aufträge eine wichtige Bestäti-gung unserer guten Technik, insbesondere für anspruchsvolle Standorte, die wir mit der N80/2500 in mehreren Großprojekten in Schottland bereits unter Beweis gestellt haben. Nach Abschluss unserer Rekapitalisierung sind wir jetzt wieder bei den Kunden ge-setzt, die eine ausgereifte und erprobte Großanlage suchen“.


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