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14.11.2006, Pressemitteilung

Weltweit errichtete Nordex-Turbinen vermeiden jährlich 6 Mio. Tonnen C02-Emissionen

Drei Gigawatt Windleistung bis heute errichtet

Hamburg, 14. November 2006. Die Nordex AG verbucht einen weiteren Meilenstein in ihrer über 20-jährigen Unternehmensgeschichte: Zum 1. November 2006 überstieg die installierte Nennleistung der weltweit gestellten 2.868 Turbinen die 3-Gigawatt-Marke. Damit können Windkraftwerke „Made by Nordex“ heute rechnerisch über vier Millionen Menschen mit sauberem Windstrom versorgen, beziehungsweise jährlich rund 6 Mio. Tonnen ozonschädliche C02-Emissionen vermeiden.

 

Erst im Jahr 2003 hatte Nordex die 2000-MW-Schallmauer durchbrochen. Wachstumsmotor in den zurückliegenden Jahren war die zunehmende Nachfrage nach Großanlagen, insbesondere der N80/90 (2300 bzw. 2500 KW). Von dieser Baureihe hat Nordex mittlerweile 330 Turbinen weltweit errichtet. Im laufenden Kalenderjahr entfallen bisher mehr als 80 Prozent der neuen Aufträge auf diese Modelle. Carsten Pedersen, Vertriebsvorstand Nordex: „Im Jahr 2000 haben wir die damals leistungsstärkste Turbine der Welt errichtet. So umfangreich erprobt wie die Baureihe N80/N90 sind heute nur wenige Turbinen dieser Größenklasse“.

 

Beim Neugeschäft dominiert heute zudem das Ausland. Rund 16 Prozent der neuen Projekte stammen aus Deutschland, 3 Prozent aus Asien und der Großteil aus dem europäischen Ausland – hier im Schwerpunkt aus Frankreich, Großbritannien und Italien.

 

Ursachen der nachhaltig hohen Nachfrage für regenerative Kraftwerke sind zum einen die Erwartung langfristig hoher Preise für fossile Energieträger - wie vor allem Öl, Gas und Kohle - sowie umwelt- und energiepolitische Klimaschutzziele in vielen Ländern. Zahlreiche europäische Staaten haben sich zum Ausbau ihres emissionsfreien Kraftwerksparks verpflichtet. Weitere Länder sind kürzlich hinzugekommen. So hat Irland sich das Ziel gesetzt, den Anteil der Erneuerbaren Energien im nationalen Stromnetz bis 2010 von heute 5% auf 15% zu erhöhen und dann bis 2020 weiter auf 30% zu verdoppeln. Auch in Griechenland ist ein vergleichbares Gesetz in Kraft getreten. Strom aus erneuerbaren Energieträgern muss hier einen vorrangigen Netzanschluss erhalten. Frankreich hat sein bereits bestehendes Festpreissystem für Erneuerbare Energie weiter optimiert.

 

In Asien stehen China und Indien im Mittelpunkt. Beides sind schon heute die mit Abstand größten Märkte des Kontinents und haben hohe Wachstumspotenziale. Experten halten es für möglich, dass die Neubauleistung in China schon im laufenden Jahr auf bis zu 2000 MW steigt, das würde einem Wachstum von 300% gegenüber 2005 entsprechen. Bis 2010 soll die installierte Leistung von 1.260 (1.1.06) auf 5.000 MW, bis 2020 auf 30.000 MW steigen. Auch Indien, der derzeit größte asiatische Markt, fördert den Ausbau der Windenergie weiter. An dritter Stelle folgt in Asien Japan. Tokio will die installierte Leistung bis 2011 etwa verdreifachen. Wesentliche Triebfeder ist hier die fast vollständige Abhängigkeit von Energieimporten.

 


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