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Nordex N90 (2,3 Megawatt)


Um an Standorten mit weniger günstigem Windangebot das vorhandene Windenergiepotenzial optimal zu nutzen, bietet Nordex mit der N90 eine vollständig zertifizierte Anlage mit einer Leistung von 2,3 MW. Die Zertifizierungen der Leistungskurve, Schallwerte und Netzverträglichkeit stehen für das objektiv durch unabhängige Institute gemessene Verhalten der Anlage.

 

Der 90-Meter-Rotor erreicht bereits bei relativ schwacher Windgeschwindigkeit die volle Nennleistung, wodurch an windschwachen Standorten hohe Erträge im gesamten Windspektrum erwirtschaftet werden können.

 


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› Technische Zeichnung  

Für die Turbine liegen Typenprüfungen für Rohrtürme mit 80 und 100 Meter sowie für einen 105-Meter-Gittermast vor. Weiterer Vorteil: Mit den Nabenhöhen über 80 Meter lassen sich Standorte erschließen, die noch vor kurzem aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht effizient nutzbar waren. Insbesondere an Waldstandorten, in komplexem Gelände mit hohen Rauigkeiten oder in Regionen mit relativ geringen Windgeschwindigkeiten eröffnet die N90 mit großer Nabenhöhe neue Optionen. Gemessen am spezifischen Flächenbedarf steht die installierte elektrische Leistung der Turbine für höchstmögliche Effizienz.

 

Ein weiterer Vorteil der N90 sind die geringen Betriebsgeräusche. Bei einer Windgeschwindigkeit von 8,7 m/s wurde entsprechend der FGW-Richtlinie ein Wert von 103,6 dB (A) gemessen - ein Plus auch in dicht bevölkerten Lagen im Inland. Durch die erweiterten elektrischen Eigenschaften der Anlage erfüllt die N90 heute zudem diverse internationale Netzanschlussregeln.

 

Rotorblätter


In unserer 2001 errichteten hochmodernen Fertigungshalle in Rostock produzieren wir heute auf 12.000 Quadratmetern einen Teil unseres Eigenbedarfs an Rotorblättern. Die Rotoren für den NR 45 (N90-Flügel) werden durch das „Vakuum-Injektionsverfahren“ hergestellt. Hierbei werden die Glasfasern unter Vakuum gesetzt, um auf diesem Weg Verbindungsharz durch die Strukturen zu ziehen.

 

So sind eine gleichbleibend hohe Produktqualität und Arbeitssicherheit für die Beschäftigten garantiert. Zudem setzt Nordex ein neuartiges Beschichtungsverfahren ein, das sich in der Praxis als extrem witterungsbeständig erwiesen hat.

 

Betriebsführung


Die Betriebsführung der N90/2300 erfolgt über Nordex Control 2 (NC2), eine Soft- und Hardware für die Steuerung von einzelnen Windenergieanlagen bis hin zu Windparks oder Kraftwerksverbunden dezentraler Energieerzeuger. Die Software wertet kontinuierlich alle gemessenen Betriebs- und Wetterdaten aus und sorgt für einen ertragsoptimalen Betrieb der Anlage. Hierfür programmiert Nordex jede Steuerung mit anlagen- und standortspezifischen Parametern. Die Windenergieanlage arbeitet mit zwei Messgeräten (Anemometer) zur Erfassung der Winddaten. Das erste wird zur Steuerung eingesetzt, das zweite überwacht das erste Gerät. Bei Ausfall eines Gerätes wird das andere zur Steuerung genutzt.

 

Jede Anlage ist in der Steuerung mit Komponenten (Hardware und Software) zur Datenfernüberwachung ausgestattet. So werden alle Daten und Signale per ISDN-Verbindung und Internet Browser übertragen. Das ermöglicht die Datenüberwachung und auch die aktive Fernsteuerung (wie Anfahren, Abschalten und die Windnachführung) jeder Anlage aus dem Nordex-Servicezentrum in Rostock. Die Fernüberwachung ist rund um die Uhr besetzt und wird automatisch alarmiert, wenn Betriebsdaten vom Sollwert abweichen. Die Anlage besitzt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Zusammen mit den Batterien im Pitch-System fährt sie im Fall eines Netzausfalls sicher herunter.

 

Ferner kann die Turbine mit einem Condition Monitoring System ausgestattet werden, um eine proaktive Wartung zu ermöglichen. Dieses Frühwarnsystem meldet dem Betreiber, ob eine Komponente der Anlage in absehbarer Zeit ertüchtigt werden muss. So kann ein ungeplanter Maschinenstillstand vermieden werden.

 

Produktbroschüre Nordex Control 2 als PDF herunterladen.

 

Case Studies


Hier können Sie sich Referenzprojekte der N90 als PDF herunterladen:

› Ketzin, Deutschland (18,4 MW)

› Gut Losten, Deutschland (11,5 MW)

 

 
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