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Condition Monitoring System


Die perfekte Kombination aus Praxiserfahrung und
modernster Technologie für eine zuverlässige Instandhaltung

 

Bei der Wahl der richtigen Anlage für einen Windpark sollte vor allem die Wirtschaftlichkeit entscheiden. Statistische Winddaten, die Leistungskurve der Turbine sowie die Investitionskosten fließen in diese Kalkulation ein. Doch auf den Jahresertrag hat auch die Zuverlässigkeit der Anlage einen wesentlichen Einfluss. Um die technische Verfügbarkeit unserer Anlagen weiter zu erhöhen, können alle Windenergieanlagen ab dem 1.1.2003 mit einem integrierten Condition Monitoring System ausgestattet werden. Das Frühwarnsystem bietet eine übergreifende, sichere Lösung, um unvorhergesehene Stillstandszeiten durch Komponentenverschleiß zu vermeiden. Ein Condition Monitoring System unterstützt damit die hohe Verfügbarkeit der Anlagen und einen reibungslosen Betrieb.

 

Die weltweite Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit, die 24-Stunden-Fernüberwachung und          -betreuung, der zeitnahe Service und der Einsatz eines Condition Monitoring Systems sind die vier Säulen für einen effizienten und kontinuierlichen Betrieb der Windenergieanlagen.


Das Condition Monitoring System


Die automatisierte Lösung eines Condition Monitoring Systems ist ein zusätzliches Instrument innerhalb der Nordex-Wartung und      -Instandhaltung. Anhand der gemessenen akustischen Frequenzen wird der Zustand der verschleißrelevanten Komponenten - wie Getriebe, Lager und Generator - permanent überwacht und archiviert. Das System erstellt automatisch einen "Ist-Soll-Abgleich" und signalisiert bei der Abweichung präventiv einen zu planenden Serviceeinsatz, bevor es zum Schadensfall kommt. So können unvorhergesehene Stillstandszeiten durch Abnutzung oder Schäden an Komponenten deutlich reduziert werden.

 

Der Vorteil:

  • Da Einsätze vorausschauend geplant werden können, erfolgen Wartungen nicht mehr reaktiv bei einem Schaden, sondern rechtzeitig aktiv vor einem Ausfall.
  • Totalausfälle und Folgeschäden an den Komponenten werden vermieden.
  • Da Nordex Ersatzteile, Komponenten, Kräne und Fahrzeuge rechtzeitig bestellen und bereithalten kann, verkürzen sich Wartungsarbeiten vor Ort.
  • Der Termin zum Austausch einer Komponente kann so gesteuert werden, dass er in einer weniger windreichen Jahreszeit erfolgt.
  • Revisionszyklen können verlängert werden.

Die jahrelang praxiserprobten Condition Monitoring Systeme

  • berücksichtigen Antriebs-, Service- und Diagnoseerfahrungen an Windenergieanlagen.
  • stellen eine auf Windturbinen zugeschnittene Diagnosehardware und geeignete Sensorik bereit.
  • haben eine Mess- und Analysesoftware, die gängiger Browsertechnologie entspricht.
  • arbeiten autark.
  • leiten Alarme automatisiert weiter.
  • ermöglichen eine Datenfernübertragung per E-Mail und einen Telediagnoseservice.

Zudem werden alle Werte bei Nordex zentral als Historie archiviert. Sie dienen sowohl der Dokumentation gegenüber Kunden als auch als Nachweis gegenüber Versicherungsunternehmen.

Das jeweilige Condition Monitoring System ist als Stand-Alone-Lösung in den Anlagen integriert. Von der Visualisierungs- und Steuerungssoftware der Turbinen vollständig entkoppelt, arbeiten die Systeme komplett autark.

Wie arbeitet ein Condition Monitoring System?


Das Prinzip der Condition Monitoring Systeme basiert auf der Erfassung von Körperschallschwingungen, die z.B. von Lagern und Verzahnungen erzeugt werden. Die Signalaufnahme erfolgt mittels spezieller Beschleunigungssensoren, die an definierten Messpunkten der einzelnen Triebstrangkomponenten angebracht werden.

 

In einer dreimonatigen Inbetriebnahmephase erfolgt die Erstellung eines individuellen Schwingungsbildes, des sogenannten „Fingerprints“, für die Anlage und deren Komponenten. Die ermittelten Werte werden in einer „Blackbox“ als Kennwerte hinterlegt. Während des Betriebs der Anlage werden die gemessenen Ist-Werte automatisch online durch Messroutinen und Messmethoden, wie die Frequenz-, Hüllkurven- und Ordnungsanalyse, mit den im System hinterlegten Soll-Werten verglichen. Werden Kennwertabweichungen oder   –überschreitungen festgestellt, setzt das System automatisch eine Warn- oder Alarmmeldung an die zentrale Nordex-Fernüberwachung ab. Dort können auf Basis jahrelang gesammelter Erfahrungen zutreffende Aussagen über den Grad der Veränderung oder des Verschleißes getroffen und rechtzeitig Servicemaßnahmen eingeleitet werden.


Von der zustands- zur zuverlässigkeitsorientierten Instandsetzung

Alle aufgezeichneten Daten des Condition Monitoring Systems jeder einzelnen Windenergieanlage werden in einer Datenbank in der zentralen Nordex-Fernüberwachung ausgewertet und für die Anlagenhistorie abgespeichert**. Neben den Daten der Einzelanlagen werden so die Erfahrungswerte zu den Anlagentypen und Produktfamilien ausgewertet. Der kontinuierliche Know-how-Zuwachs bei Nordex über das "Verhalten" der Komponenten der unterschiedlichen Anlagentypen bzw. Leistungsklassen bietet so die Grundlage für eine langfristige, zuverlässigkeitsorientierte Instandsetzung.


Unsere Leistung auf einen Blick


  • Planung und Installation des Condition Monitoring Systems
  • Rund-um-die-Uhr-Fernüberwachung
  • Archivierung aller Anlagendaten auf einer zentralen Datenbank
  • Unterstützung durch Expertenwissen
  • optimale Betreuung und Diagnose durch geschultes Servicepersonal
  • Teleservice mit halbjährlicher Berichterstattung *

 

* inkl. bei Extended- und Premium-Verträgen; Zusatzleistung bei Basic-Verträgen

** Die kontinuierliche Datenarchivierung dient dazu, im Fall eines Schadens die Ursachen zu untersuchen.

 

Sie können sich eine Broschüre über den Service und das Condition Monitoring als PDF herunterladen.


 
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