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23.03.2015, IR News

Nordex will 2015 zweistellig und profitabel wachsen

• Umsatz soll auf EUR 1,9 - 2,1 Mrd. (2014: EUR 1,7 Mrd.) steigen

• EBIT-Marge von 5 - 6 % (2014: 4,5 %) erwartet

• Auftragsbestand um 16% auf EUR 1,46 Mrd. erhöht

Hamburg, 23. März 2015. Auf Basis des jetzt vorliegenden geprüften Konzernabschlusses bestätigt Nordex (ISIN: DE000A0D6554) seine im Februar gemeldeten Eckdaten zum Geschäftsjahr 2014. Hiernach hat die Gruppe ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2014 um rund 21 Prozent auf EUR 1.734,5 Mio. (2013: EUR 1.429,3 Mio.) erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um 76 Prozent und betrug EUR 78,0 Mio. (2013: EUR 44,3 Mio.). Der Konzerngewinn hat sich auf EUR 39,0 Mio. nahezu vervierfacht (2013: EUR 10,3 Mio.). Durch den höheren Gewinn und eine nochmals auf -2,3 % verbesserte Working-Capital-Quote (2013: 2,2 %) stieg der Free Cash-flow auf EUR 88,7 Mio. (2013: EUR 23,8 Mio.).

 

Im Jahr 2014 erzielte Nordex einen Auftragseingang, der mit EUR 1.754 Mio. leicht über den Erwartungen und um 16,7 Prozent über dem Vorjahr lag (2013: EUR 1.503 Mio.). Durch die anhaltend positive „Book-to-bill“-Quote erhöhte sich der fest finanzierte Auftragsbestand zum Bilanzstichtag weiter auf EUR 1.462 Mio. (2013: EUR 1.259 Mio.).


 
„Das Auftragsbuch und das derzeit starke Momentum in der Nachfrage für unsere Produkte bilden eine gute Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung im laufenden Jahr“, sagte Dr. Jürgen Zeschky bei der Vorstellung der Bilanz in Frankfurt. Dabei geht das Management von einem abermals zweistelligen Wachstum im Umsatz auf EUR 1,9 bis 2,1 Mrd. aus. Zudem arbeitet das Unternehmen daran, seine EBIT-Marge 2015 weiter auf 5 bis 6% zu verbessern.

 

Nordex bewertet das Umsatzwachstum als weitgehend gesichert, da die im laufenden Jahr geplanten Projekte zum großen Teil bereits fester Auftragsbestand sind. So hat die Gruppe erst vor wenigen Tagen einen Großauftrag aus Lateinamerika erhalten. Zudem laufe die Produktentwicklung nach Plan, im Sommer wird Nordex die Serienproduktion der N131/3000 aufnehmen. Diese neue Turbine kann einen um bis zu 28 % höheren Energieertrag an Schwachwindstandorten produzieren. Im gleichen Zug hat Nordex an den Kosten für die hier eingesetzten Großkomponenten gearbeitet, um die Effizienzvorteile der Anlage zu nutzen.

 

Zeschky: „An unseren strategischen Projekten - also der forcierten Produktentwicklung, dem Programm zur kontinuierlichen Produktkostensenkung, einer effizienten Projektabwicklung und dem Ausbau des Bereichs Service - halten wir fest. Bis zum Jahr 2017 wollen wir unsere Ertragslage so deutlich verbessern und auch im Volumen weiter wachsen. Für den mittelfristig erzielbaren Umsatz sind wir heute optimistischer“. Nordex hatte seine Mittelfristplanung im September 2014 vorgestellt und wird sie im Laufe des Jahres aktualisieren.


Ansprechpartner: Felix Losada
Bereich: Public Relations / Marketing
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